Die Isenburgruine heute

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Am 07. November 1225 erschlug der Hattinger Graf Friedrich von Isenberg seinen Vetter, den Erzbischof Engelbert von Köln. Noch heute ist es strittig, ob es damals im Hohlweg am Gevelsberg nur eine missglückte Gefangennahme oder geplanter Mord war. Sicher ist, dass die Folgen der Tat bis in die heutige Zeit sichtbar sind. Die Isenburg wurde Anno 1226 geschleift und nie wieder aufgebaut, die riesigen Ländereien an die Verwandtschaft verteilt. Jahrzehntelang gab es in der Gegend um Hattingen Mord und Totschlag. Der Gewinner mauserte sich zum mächtigsten Grafengeschlecht Nordeuropas - die märkischen Grafen.

Die Isenburg bei Hattingen/Ruhr existierte nur 26 Jahre ( 1200 - 1226 ). Sie wurde nach dem "Mord an Erzbischof Engelbert" im Gevelsberger Wald geschliffen und nie wieder neu errichtet. Der Täter, Graf Friedrich von Isenberg, wurde mit dem Kirchenbann belegt und später in Köln gevierteilt. Seine riesigen Ländereien im Ruhrgebiet erhielt der Gewinner dieses Konfliktes, Graf von der Mark. Hier ist die Geschichte der historisch belegten Tat, des wohl schwersten Verbrechens seiner Zeit...

Nachrecherchiert von Ulrike und Christian Hartmann, 45525 Hattingen



Diese Webseite wurde in der KW 22/2001
Homepage der Woche bei COMPUSERVE.




Christian Christian HARTMANN

... hat schon mit www.hattingen-historisch.de
heimatkundliches aus der Ruhrgebietsstadt ins Internet gestellt. "Die Isenburg" war sein erstes Werk.
Diese Seiten sind ab Januar 2005 neu zusammengestellt worden.
Viel Spass beim Lesen.




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